Problem Solving Sprint
Ursachen identifizieren. Probleme systematisch lösen.
Strukturierte, datenbasierte Problemanalyse mit Methoden aus Six Sigma und dem technischen Qualitätsmanagement.
Wiederkehrende Qualitätsabweichungen, instabile Prozesse und ungelöste technische Probleme können erhebliche Auswirkungen auf Kosten, Lieferfähigkeit und Produktqualität haben.
In vielen Unternehmen werden zunächst Symptome behandelt: Es werden zusätzliche Kontrollen eingeführt, Prozesse kurzfristig angepasst oder einzelne Fehler korrigiert. Die tatsächliche Ursache bleibt jedoch häufig bestehen.
Der Problem Solving Sprint von Friedrich Process Engineering setzt genau hier an.
Mit einer strukturierten und datenbasierten Vorgehensweise untersuchen wir konkrete Problemstellungen, analysieren mögliche Ursachen und entwickeln geeignete Gegenmaßnahmen. Der methodische Ansatz orientiert sich an bewährten Verfahren des technischen Problemmanagements und an der Six-Sigma-DMAIC-Methodik.
Ziel ist es, Probleme nicht nur kurzfristig zu beherrschen, sondern ihre Ursachen nachvollziehbar zu identifizieren und die Grundlage für nachhaltige Verbesserungen zu schaffen.
Wann ist ein Problem Solving Sprint sinnvoll?
Das Angebot eignet sich insbesondere bei:
- wiederkehrenden Qualitätsproblemen und Fehlerbildern,
- erhöhtem Ausschuss oder unerwartet hoher Nacharbeit,
- instabilen Produktions- und Fertigungsprozessen,
- nicht erklärbaren Prozessabweichungen,
- wiederholten Verzögerungen an bestimmten Prozessschnittstellen,
- Problemen, bei denen bisherige Maßnahmen keine dauerhafte Wirkung zeigen,
- komplexen Sachverhalten mit mehreren möglichen Einflussfaktoren,
- fehlender Transparenz über die tatsächlichen Fehlerursachen.
Unser Vorgehen
1. Define – Problem präzise definieren
Zu Beginn definieren wir gemeinsam das konkrete Problem, dessen Auswirkungen, den Untersuchungsumfang und ein messbares Untersuchungsziel.
Dabei grenzen wir Symptome, vermutete Ursachen und bereits bekannte Fakten klar voneinander ab.
2. Measure – Fakten und Daten erfassen
Anschließend werden relevante Prozess- und Qualitätsdaten gesammelt, strukturiert und auf ihre Aussagefähigkeit geprüft.
Dazu können beispielsweise Fehlerhäufigkeiten, Ausschussquoten, Prozesszeiten, Messwerte, Prozessparameter oder zeitliche Zusammenhänge gehören.
Soweit notwendig, entwickeln wir ein geeignetes Vorgehen zur zusätzlichen Datenerfassung.
3. Analyze – Ursachen systematisch untersuchen
Auf Grundlage der Daten und des technischen Prozessverständnisses werden mögliche Einflussfaktoren identifiziert, priorisiert und überprüft.
Abhängig von der Problemstellung setzen wir beispielsweise folgende Methoden ein:
- 5-Why-Analyse
- Ishikawa-Diagramm
- Pareto-Analyse
- Root Cause Analysis
- Ursachen-Wirkungs-Analyse
- Prozess- und Schnittstellenanalyse
- statistische Auswertungen und Hypothesenprüfungen
- 8D- oder FMEA-Elemente, soweit fachlich geeignet
Ziel ist es, plausible Vermutungen von tatsächlich belegbaren Ursachen zu unterscheiden.
4. Improve – Gegenmaßnahmen entwickeln
Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden geeignete Maßnahmen erarbeitet.
Dabei bewerten wir Umsetzbarkeit, erwartete Wirksamkeit, Aufwand, Risiken und mögliche Auswirkungen auf angrenzende Prozesse.
Soweit Projektumfang und Rahmenbedingungen es zulassen, unterstützen wir die Erprobung ausgewählter Verbesserungen.
5. Control – Wirksamkeit absichern
Abschließend definieren wir geeignete Kriterien, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen.
Dazu gehören beispielsweise Kennzahlen, Prüfmethoden, Verantwortlichkeiten und Kontrollintervalle.
Bei längerfristigen Verbesserungen kann die abschließende Wirksamkeitsbestätigung in einer nachgelagerten Umsetzungsphase erfolgen.
Ihre Ergebnisse
Abhängig von Problemstellung und Datenverfügbarkeit erhalten Sie:
- eine präzise und nachvollziehbare Problembeschreibung,
- eine strukturierte Auswertung der untersuchten Daten und Einflussfaktoren,
- eine dokumentierte Ursachenanalyse mit Einordnung der gesicherten und noch offenen Erkenntnisse,
- konkrete Empfehlungen zur Ursachenbeseitigung und Risikoreduzierung,
- einen priorisierten Maßnahmenplan mit möglichen Verantwortlichkeiten,
- Vorschläge für eine messbare Wirksamkeitskontrolle.
Ihr Mehrwert
Probleme verstehen, bevor Maßnahmen umgesetzt werden.
Durch eine systematische, datenorientierte Analyse reduzieren Sie das Risiko, Ressourcen in unwirksame Maßnahmen zu investieren.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Grundlage für technische und organisatorische Entscheidungen und verbessern die Voraussetzungen für dauerhaft stabile Prozesse, geringere Fehlerkosten und eine höhere Prozessqualität.
Der Ansatz verbindet ingenieurwissenschaftliches Verständnis mit methodischer Kompetenz.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Für Industrieunternehmen, Produktionsbereiche, Qualitätsabteilungen, technische Projektteams und Prozessverantwortliche, die wiederkehrende oder komplexe Probleme systematisch untersuchen und gezielt bearbeiten möchten.
Jetzt Ursachen systematisch untersuchen
Ein Problem tritt immer wieder auf oder die bisherige Ursachenanalyse führt nicht zum gewünschten Ergebnis?
Beschreiben Sie Ihre Herausforderung in einem unverbindlichen Erstgespräch mit Friedrich Process Engineering.

